Wer wir sindEdgar Geyer, 1. Vorsitzender
Ich wohne mit meiner Frau in der Sudetenstraße 21.
Mit über 48 Jahren Berufstätigkeit in 3 Landratsämtern und zuletzt 41 Jahren in der Verwaltung des Bezirkskrankenhauses in Lohr a. Main konnte ich am 01.08.2001 in den Ruhestand gehen. Bei der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Pius bin ich seit dem 01.10.1963. Zuvor habe ich die CAJ – Christliche Arbeiter-Jugend – kennen gelernt als Nachwuchsorganisation der KAB. Kardinal Josef Cardijn, der in 78 Ländern der Erde die CAJ gründete, nahm sich besonders der arbeitenden Jugend an und wollte erreichen, dass der junge Arbeitnehmer auch den Wert seiner Arbeit erkennt. Nach dem 3–Schritt: Sehen – Urteilen – Handeln – versuchte der frühere belgische Kaplan Cardijn, den jungen Menschen ein gutes Rüstzeug für den Alltag zu geben. Ich war sehr begeistert davon und trage die Methode Cardijn`s auch heute noch mit. Die KAB übernahm später die Methode Cardijn`s. In unserem Aktionskreis – er besteht seit fast 50 Jahren in St. Pius – arbeiten wir ebenfalls nach dem 3er Schritt: Sehen – Urteilen – Handeln. Grundthemen wie: Lebensbetrachtung (aktuelles Ereignis eines oder mehrerer Teilnehmer), Lebendiges Evangelium (Bibeltexte für die heutige Zeit), Aktuelle Themen (Sonntag soll Sonntag bleiben; Europawahl; Hühnerwahnsinn in Afrika; soziale und arbeitsrechtliche Fragen usw.) sind Basis unserer Treffen. Seit dem 01.04.1970 bin ich der Vorsitzende unserer KAB–Gemeinschaft; gleichberechtigt mit der KAB-Vorsitzenden und dem KAB-Präses. Seit dieser langen Zeit ist es mein Bestreben, die Aufgaben und Ziele der KAB überall zu vertreten, ob es am Arbeitsplatz war oder sonst in der Öffentlichkeit. Die KAB wird für mich immer eine „Bewegung“ sein, die sich für den arbeitenden Menschen und die Probleme der Familien einsetzt. Günther Fuchs
Hallo und Grüß Gott, mein Name ist Günther Fuchs, von Beruf bin ich Diplom-Rechtspfleger (FH) und seit einiger Zeit im sogenannten „Un-Ruhestand“, d.h. durch diverse Tätigkeiten täglich voll ausgelastet. Bei der KAB (Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung) bin ich seit dem 01. Juni 1978. Auf die KAB aufmerksam gemacht hat mich der damalige Pfarrer von St. Pius. Eingetreten in die KAB bin ich, weil ich den Eindruck erhielt, dass diese Vereinigung in idealer Weise die für jeden Christen erforderliche Weiterbildung im religiösen Bereich als auch das Eintreten für die Belange der werktätigen Menschen verbindet. Gut finde ich an der KAB, wie bereits angesprochen, dass sie sich sowohl für die Belange der Familien als auch der einzelnen Arbeitnehmer einsetzt. Besonders beeindruckt hat mich u.a., dass es die KAB geschafft hat, die längst überfällige Pflegeversicherung politisch durchzusetzen. Heutzutage besonders wichtig finde ich die KAB, weil sie ein kirchlicher Verband ist, der sich in unserer fast nur Profit orientierten Zeit nachhaltig für soziale Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenwürde in allen Lebensbereichen einsetzt. Die drei Buchstaben KAB bedeuten für mich auch kirchlich aber begeisternd. Durch ihren Einsatz für den Menschen auf der Grundlage des Evangeliums und ihre nachweisbaren Erfolge führt uns die KAB vor Augen, wie wichtig und sinnvoll die Bewahrung christlicher Werte gerade in der heutigen Zeit ist! Günther Fuchs Beate Fuchs
Grüß Gott und hallo, ich heiße Beate Fuchs und bin von Beruf kaufmännische Angestellte, jetzt Rentnerin und Hausfrau. Bei der KAB St. Pius bin ich seit 01.06.1978, also nunmehr seit 32 Jahren. Auf die KAB aufmerksam gemacht hat mich der damalige Pfarrer von St. Pius. In die KAB eingetreten bin ich , weil es dort einen Aktionskreis „Glauben im Alltag leben“ gibt, der sich sowohl mit dem „lebendigen“ Evangelium als auch mit Fragen aus dem Arbeitsleben und dem Alltag befasst. Er vermittelt eine ständige Weiterbildung und Horizonterweiterung auf den behandelten Gebieten. Gerade auf religiösem Gebiet ist eine permanente Weiterbildung erforderlich , damit sich einem die wirkliche Fülle des Evangeliums erschließt. So ist mir ganz nebenbei auch der Aufgabenbereich der AK-Leiterin zugefallen. An der KAB finde ich gut, dass es sich hier um einen starken kirchlichen Verband handelt , der sich auf der Grundlage des Evangeliums mit Fragen zu sozialen und politischen Themen und nicht zuletzt natürlich auch mit religiösen Fragen nachhaltig befasst. Besonders beeindruckt hat mich der Erfolg der KAB bei der Durchsetzung des Kinder- und Erziehungsgeldes, bei der Anerkennung der Kindererziehungszeiten für die Rentenversicherung und bei der Durchsetzung der längst überfällig gewesenen Pflegeversicherung. Heutzutage besonders wichtig ist die KAB weil sie fast die einzige laut vernehmliche Stimme aus dem kirchlichen Bereich ist, die sich nachhaltig auf der Grundlage des Evangeliums für eine humane und gerechte Arbeitswelt, für die Wahrung der Menschenwürde in allen Lebensbereichen, für soziale Gerechtigkeit, für den Schutz des einzelnen Menschen, der Familien , der Jugend und des arbeitsfreien Sonntags einsetzt. KAB – Katholische Arbeitnehmer – Bewegung - heißt für mich persönlich auch: Konkretes Handeln für Gerechtigkeit und Menschenwürde Arbeitswelt gerecht und sozial gestalten Befolgung der christlichen Lehre und damit Gerechtigkeit und Frieden schaffen! Sehr befriedigend ist es, einem solchen Verband anzugehören
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